Seit über 30 Jahren bewege ich mich im Spannungsfeld von
Körper, Wahrnehmung, Tanz und kreativer Arbeit.
Richtungsweisend für meinen Weg war mein Studium an der
School for New Dance Development in Amsterdam,
einer der bedeutendsten Ausbildungsstätten für zeitgenössischen Tanz.
Dort begegnete mir eine künstlerische Haltung, die mich verwandelt hat:
Präzision, radikale Experimentierfreude und der Mut, offen zu bleiben.
Daraus ist meine eigene schöpferische Praxis gewachsen.
Ich habe auf und hinter der Bühne gearbeitet, unterrichtet, choreografiert,
eigene Tanzprojekte entwickelt und zahlreiche Formate in unterschiedlichen
Kontexten konzipiert.
Inmitten dieser Fülle ist meine eigene Arbeitsweise entstanden:
Menschen durch somatische und kreative Prozesse zu begleiten,
in denen sie sich selbst und ihren Körper differenzierter wahrnehmen,
Ausdruck finden und neue Beweglichkeit entwickeln können.
Heute ist meine Arbeit ein lebendiges Geflecht
aus Körper, Tanz, Natur, Fotografie und Text.
Ich öffne Settings, in denen Fragen Platz haben,
Spielraum entsteht und erweiterte Perspektiven möglich werden.
Der zeitgenössische Tanz ist für mich nicht nur
eine faszinierende Kunstform, sondern bis heute
eine fortwährende Praxis. Von dort aus hat sich meine Arbeit erweitert
und in verschiedene Richtungen entfaltet.
Die Beschäftigung mit dem Körper als kreatives Erfahrungsfeld
hat mein Leben so reich gemacht. Dafür bin ich sehr dankbar.
